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Der Bundestag hat in seiner Sitzung vom 14.02.2020 eine Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) beschlossen. Was zunächst etwas nüchtern klingt verbessert die Bedingungen für die Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher eklatant! 

In einem Satz zusammengefasst bedeutet die Gesetzesnovelle: 

Angehende Erzieherinnen und Erzieher erhalten in den beiden Jahren des Vollzeitstudiums Aufstiegs-BAföG in Höhe von monatlich 783 Euro*

(*für Familien mit Kindern und/oder Alleinerziehende gibt es noch zusätzliche Förderungen)

Nähere Details und Antworten auf die wichtigsten Fragen erhalten Sie hier: 

Was ist das „Aufstiegs-BAföG“ und wer bekommt es? 

Das Aufstiegs-BAföG (vormals „Meister-BAföG“) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung kurz so zusammengefasst: 

„Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ist das Äquivalent zum BAföG in der beruflichen Bildung. Das Aufstiegs-BAföG fördert die Vorbereitung auf mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse. Dazu gehören Meisterin und Meister genauso wie Erzieher, Betriebswirtin, Technikerin und Fachwirt“[1].

WICHTIG: AUCH SCHÜLER IM SCHULVERSUCH "FACHKRAFT FÜR GRUNDSCHULKINDBETREUUNG" ERFÜLLEN IM ERSTEN AUSBILDUNGSJAHR DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE AFBG FÖRDERUNG! 

Was ändert sich beim AFBG?

Neben vielen anderen Verbesserungen durch die Gesetzesnovelle ist für angehende Erzieherinnen und Erzieher besonders folgender Aspekt bedeutend: 

Die Unterhaltsförderung wird angepasst -  sie muss künftig nicht zurückgezahlt werden!

Bisher wurde die sogenannte „Unterhaltsförderung“, also der Betrag, den AFBG- Berechtigte monatlich erhalten haben, in Form eines Zuschusses (337 €) und Darlehens (439 €) gezahlt (insgesamt 776 €). Ab 09.2020 wird der Unterhaltsbeitrag nur noch als Vollzuschuss, also ohne Darlehensanteil gewährt. Zusätzlich erhöht sich ab August bzw. September 2020 auch der Unterhaltsbeitrag insgesamt. Er liegt dann bei 783 € - ganz ohne Darlehen.

Was ist der Unterschied zwischen dem „Aufstiegs-BAföG“ und dem „Schüler-BAföG“? 

Der wesentliche Unterschied ist, dass das Schüler-BAföG abhängig vom Einkommen der Eltern ausbezahlt wird. Das Aufstiegs-BAföG ist davon unabhängig -  Künftig ist Außerdem ist das Aufstiegs-BAföG auf jeden Fall die höhere Leistung im Verhältnis zum Schüler-BAföG (höchstens 716 €).

Wir von der Sankt-Christophorus-Fachakademie freuen uns darüber, dass die Ausbildung zur Erzieherin/ zum Erzieher dadurch enorm aufgewertet wird und hoffen, dass sich viele engagierte und interessierte Leute für diesen spannenden und tollen Beruf entscheiden. Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen persönlich, kontaktieren Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder der Telefonnummer 09521 9528280.

                                               

[1] Bundesministerium für Bildung und Forschung . (2020). Abgerufen am 03 2020 von 

https://www.bmbf.de/de/weiterkommen-mit-dem-aufstiegs-bafoeg-879.html

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